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E-Mails traten vor fünfzehn Jahren ihren Siegeszug an. Heute werden täglich mehr als 200 Milliarden verschickt. Viele davon sind unerwünscht. Ihres sollte auf keinen Fall dazugehören. Einen Unsubscribe-Button sollten Sie aber auf jeden Fall einbauen. Wir sagen Ihnen, wieso. 

 

Vor mehr als 45 Jahren wurde die erste E-Mail verschickt. Der Erfinder, Roy Tomlinson, ist sich heute nicht einmal mehr sicher, ob es im November oder Dezember war. Und er schickte sich die erste Nachricht selbst. 30 Jahre danach werden bereits 10 Milliarden von einer Ecke der Welt in die andere geschickt (Hier gibt's die ganze Geschichte).

 

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Wenn ich mich fünfzehn Jahre zurückversetze, sitze ich ebenfalls schon vor einem Computer. Meine Ausbildung hat gerade angefangen und ich arbeite bereits mit der elektronischen Post, die das Arbeitsleben revolutioniert. Allerdings noch viel verhaltener. Der Arbeitgeber kommuniziert auch klar, dass E-Mails nicht gratis sind. Das Telefon, Fax-Nachrichten und Briefe werden nach wie vor gerne genutzt. Schliesslich traut auch nicht jeder Mitarbeitende der neuen Technik.

Massenphänomen E-Mail

Lange dauerte dieser Zustand allerdings nicht an. Heute werden pro Tag 205 Milliarden E-Mails verschickt. Der nach wie vor neue Kommunikationsweg wird inflationär verwendet und behindert uns heute manchmal mehr bei der Arbeit, als dass er uns hilft. Denn neben den persönlichen Nachrichten wurden E-Mails in den letzten fünfzehn Jahren auch immer mehr für Marketing-Zwecke eingesetzt.

Und es gibt einen guten Grund, wieso das so ist: Es ist ein effizientes Marketing-Mittel. Mit dem Erfolg kamen allerdings auch die negativen Aspekte: Adresslisten werden gehandelt und für missbräuchliche Zwecke verwendet. Deswegen wurden in verschiedenen Ländern Richtlinien aufgestellt, die den Massenversand von E-Mails regeln. Ein ganz wichtiger Punkt bei den meisten Richtlinien ist ein Unsubscribe-Button.

In der Schweiz ist dieser Punkt im Lauterkeitsgesetz geregelt. Den vollständigen Artikel finden Sie hier. Übersichtlich zusammengefasst hat es Martin Steiger auf der Website Steiger Legal in dieser Nachricht. Sie umfasst drei einfache Punkte, die beachtet werden müssen:

  1. «Opt-in», das heisst, E-Mail-Versand nur an Empfänger, die ausdrücklich den Newsletter abonniert haben;
  2. Korrekter Absender, damit die Newsletter-Abonnenten wissen, von wem die E-Mail stammt;
  3. «Opt-out», das heisst, Abonnenten müssen sich jederzeit vom Newsletter abmelden können.

Aber das ist nicht der einzige Grund, wieso man diesen wichtigen Link am Ende einer E-Mail nie vergessen sollte.

Der Kunde ist König

Viele Kunden mögen E-Mails. Man wird über Aktionen informiert oder erfährt etwas Spannendes zu einem interessanten Thema. Wenn man an einem Produkt oder einem Unternehmen interessiert ist, gibt es zahlreiche Gründe, wieso man einen Newsletter abonniert hat. Fast 3/4 der Konsumenten bevorzugen es, die Werbung per E-Mail zu erhalten.

Aber nicht alles, was täglich im elektronischen Briefkasten landet, ist wirklich erwünscht. Vielleicht wollte man nur dieses eine Produkt des Unternehmens kaufen und bevorzugt in Zukunft den persönlichen Kontakt. Vielleicht ist es ein Geschenk für einen Partner, eine Kollegin, seine Kinder. Auch dann sind weitere Informationen nicht unbedingt notwendig. Auch deshalb sollte es möglichst einfach sein, sich von einem Newsletter abzumelden.

Wenn es schwierig ist, sich abzumelden, ist der Konsument genervt, und wenn es auch nach dem dritten Versuch nicht geklappt hat, ist die Markierung zum Spam-Mail nicht mehr weit. Und wer als Spam markiert wurde, steht ganz anderen Problemen gegenüber, als einen einzigen Empfänger zu verlieren.

Keine Angst vor Abmeldungen

Haben Sie also keine Angst vor Abmeldungen. Unsubscribes sind eine natürliche Segmentierung Ihrer Empfänger-Listen. Solange Sie das liefern, was sich die Kundschaft wünscht, werden sich auch neue Personen für Ihren Newsletter anmelden. Vielleicht auch solche, die sich früher einmal ausgetragen haben.

 

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Roger Meili

Roger Meili

CEO / Inhaber, eidg. dipl. Verkaufs- und Marketingleiter, seit über 30 Jahren im Dialog Marketing und Online Business. Visionär im Bereich Marktbearbeitung, genauer Beobachter und Trendsetter.