ProfileMedia Online & Content Marketing Blog


3 Minute Read

In der heutigen Zeit wird es für Unternehmen immer schwieriger, ihre Werbung zu platzieren und Kunden zu gewinnen. Bannerwerbung wird ignoriert, Postwurfsendungen bleiben ungeöffnet und die Sterneinträge im Telefonbuch sind an der Tagesordnung. Warum benutzen wir dann für die Vermarktung noch traditionelle Methoden, wenn unsere Kunden uns gar keine Aufmerksamkeit mehr schenken?

 

Über Jahrzehnte kämpften wir im Marketing um die Aufmerksamkeit des Konsumenten. Wir pflasterten die Wände mit Postern zu, wir schalteten Panorama-Anzeigen und belieferten jeden Haushalt mit unserer Broschüre. «Wir sind hier und du hast schon lange auf uns gewartet», war das Credo vieler Unternehmer. Heute bezeichnen wir diese Art von Werbung als «Push-Content». Und wir sagen Ihnen heute, wieso diese Art von Werbung ausgedient hat.

Der bestmögliche Weg ist es, von diesem traditionellen Marketing wegzukommen und sich zu einer schlaueren und effizienteren Methode hinzubewegen – diese nennt sich Inbound-Marketing und steht in klarem Gegensatz zum Outbound-Marketing, mit dem wir alle aufgewachsen sind. Zwar ist es immer noch möglich, mit Printanzeigen, Telefonmarketing, Plakatwänden oder unpersönlichen Massenmails Aufmerksamkeit zu erzielen, aber modernere Technologien machen es immer weniger effektiv und auch sehr kostspielig. Wie wäre es also, diesen Push-Content, den man seinen potenziellen Kunden jederzeit und ungefragt unter die Nase reiben kann, durch Pull-Content zu ersetzen? Content, den die Leute mögen und der ihnen ermöglicht, im richtigen Moment an die richtigen Informationen zu kommen, und zwar freiwillig: Das ist Inbound-Marketing.

 

Jetzt das E-Book "Mehr Traffic, mehr Leads, mehr Kunden" kostenlos herunterladen und gleich loslesen!

 

 

Die Inbound-Marketing-Methodologie in 4 Schritten

Inbound-Marketing konzentriert sich auf die Kreation hochwertiger Inhalte, welche so gestaltet sind, dass sie Ihre idealen Kunden ansprechen, auf ihre Probleme eingehen und sie auf Ihr Geschäft aufmerksam machen und dies, ohne zu stören. Inbound-Content ist ganz auf die Interessen Ihrer potenziellen Kunden abgestimmt und führt sie zu genau den Produkten, die sie auch wirklich suchen. Im Vergleich zum Outbound-Marketing wird dieser Content zum grössten Teil online zur Verfügung gestellt und wird in Form von Blogs, E-Mails und Newslettern sowie Beiträgen auf Social Media verteilt. Die Methode hilft der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und vergrössert die Kontaktdatenbank.

Nachdem wir die Begriffe Outbound vs. Inbound Marketing sowie die einzelnen Bestandteile geklärt haben, fragen Sie sich bestimmt, wie denn jetzt der gesamte Prozess vom Generieren von Content bis hin zum Verkauf Ihres Produktes aussieht. Nachfolgend wird die Inbound-Methodik genauer erläutert.

Step 1: Attract

Damit Sie Ihre Zielgruppe ansprechen können, müssen Sie sich zuerst einmal überlegen, wie so ein «Prototyp», bzw. der ideale Kunde für Ihr Geschäft aussehen könnte. Solche Personen werden auch Buyer-Personas genannt. Sie stehen für Ziele und Herausforderungen sowie mögliche Schwächen und Einwände gegenüber Produkten und Dienstleistungen. Gängige Werkzeuge, um solche Personen auf Ihre Website zu bringen, sind z.B. Blogging, Social Media, sorgfältige und analytische Wahl von Keywords sowie auch Ihre Firmenwebsite. Damit die richtigen potenziellen Kunden zu Ihnen finden, müssen Sie auf diesen Plattformen informativen Content bereitstellen, der diese Menschen anspricht und ihre Fragen beantwortet.

Step 2: Convert

Gelangen Besucher nach der Attraktionsphase auf Ihre Website, gilt es, diese in Leads zu verwandeln, indem Sie ihre Kontaktdaten erfassen. Sie brauchen zumindest ihre E-Mail-Adresse, um weiterhin Kontakt mit ihnen aufnehmen zu können. Damit Sie an solch sensible Daten gelangen können, müssen Sie den Kunden eine Art «Gegenleistung» bieten. Diese kann in Form von Content wie E-Books, Whitepapers, Vorlagen oder Ratschlägen erfolgen und muss für die Zielperson einen Mehrwert bieten sowie interessant und wertvoll sein.

Step 3: Close

Nach einer ersten Annäherungsphase befinden Sie sich nun auf dem Weg, aus den gewonnenen Leads Kunden zu gewinnen. Doch wie vollziehen Sie nun diesen wichtigen Schritt? Verschiedene Marketing-Tools können Ihnen dabei helfen, zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Leads zu einem Geschäftsabschluss zu bringen. Zum Beispiel liefern E-Mails nützlichen Content, welcher das Vertrauen und die Kaufbereitschaft stärken. Die Marketing-Automatisierung zielt auf eine individuelle Bedürfnisbefriedigung jeweiliger Leads ab, wobei dem Besucher vermehrt Content zu den von ihm bereits konsumierten Themenbereich geliefert wird.

Step 4: Delight

Ist es Ihnen schliesslich gelungen, den Besucher zu einem Geschäftsabschluss zu bringen, dürfen Sie sich in erster Linie natürlich darüber freuen. Trotzdem sollten Sie nicht aufhören, sich um diesen Kunden zu bemühen und die Kundenbindung zu stärken sowie im besten Fall dafür zu sorgen, dass zufriedene Kunden Ihre Firma weiterempfehlen.

Wie Sie sehen unterscheidet sich die Inbound-Methode also grundsätzlich von den bekannten Marketing-Mitteln. Der Fokus liegt ganz klar auf dem Pull-Content, der den potenziellen Kunden im richtigen Moment zur Verfügung gestellt wird. So können Sie sicher sein, dass es viel eher der Kunde ist, der Ihre Firma findet und nicht umgekehrt.

Cover_7SchritteKunden

Jetzt E-Book herunterladen

 

Jasmin Zihlmann

Jasmin Zihlmann

Master of Arts ZHAW in Mehrsprachiger Kommunikation und Organisationskommunikation