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Wann waren Sie das letzte Mal in einem Restaurant? Wenn Sie sich zurückerinnern hängt der gute oder schlechte Eindruck wohl mit dem Essen zusammen. Aber nicht nur. Wir sagen Ihnen, auf was es – nicht nur im Restaurant – ankommt.

Was das beste Restaurant der Welt mit Inbound Marketing zu tun

Foto: Keiko Oikawa

Gestern traf ich einen Freund. Eigentlich meinen besten Freund. Er ist immer in Bewegung, hat ein grosses Herz und ist leidenschaftlicher Koch. Auch wenn sein Leben bisher nicht sehr linear verlief, findet er immer wieder einen Weg, der ihm zusagt. Und nun treibt er sich also in den Küchen Dänemarks rum.

Kopenhagen ist laut „Frankfurter Allgemeine“ ein kulinarischer Hotspot. Das Noma wurde gleich mehrmals zum weltbesten Restaurant gekürt. Nun besetzt es Platz drei. Unter den ersten 50 besten finden sich gleich mehrere Adressen in Kopenhagen. Der erste Schweizer befindet sich auf Platz 48.

Merke: Gute Leistung wirkt sich nachhaltig auf die Reputation aus. Leute bewerten die Leistung auf Plattformen wie TripAdvisor und äussern Ihre Meinung auf Twitter oder Facebook und steigern damit die Online Autorität, was letztlich dem Google Ranking hilft.

Was also macht Kopenhagen zum kulinarischen Hotspot? Die neue nordische Küche? Natürlich handelt es sich dabei um einen erfolgreichen Trend. Ex-Köche des Noma haben in der Zwischenzeit selbst Restaurants eröffnet, die eine monatelange Warteliste aufweisen. Sie ziehen massenweise Touristen in die nordische Stadt.

Das Konzept ist vielerorts das Gleiche: Ein Menu, das entweder als 3- oder 5-Gänger verspeisen werden kann. Zusätzliche Snacks und ausgelesene Weine. Abgerundet von einer Käseplatte zum Dessert. Aber im Gespräch mit meinem Freund wurde auch etwas anderes Augenscheinlich: Der Service.

Jeden Tag trifft sich das Team zum Meeting. Besprochen werden natürlich das Menu sowie die Tischreservationen und die Gäste. Wiederkehrende Gäste erhalten dabei eine spezielle Rolle: Kamen Sie bereits in den Genuss dieses Menus, behelfen sich die Restaurants einfacher Tricks wie einem Gratis-Getränk oder ein paar neuen Snacks. Wichtig ist auch, dass die Köche selbst das Essen servieren. Eine gerne gesehene Abwechslung.

Was aber macht man bei Spezialwünschen? Schliesslich wird nur ein Menu serviert und die Chance, dass ein vegetarischer, ein veganer Gast im Raum sitzt oder eine Intoleranz gegenüber gewissen Zutaten geäussert wird, sehr hoch. „Der Gast ist König“, sagte mein Freund. Klar ärgere man sich manchmal in der Küche, wenn vier von fünf Bestellungen solche Spezialwünsche beinhalten, aber das tue nichts zur Sache. Schliesslich sei man ein Dienstleister.

Merke: Der Inhalt muss dem Kunden schmecken. Beim Content Marketing und das ist ein wesentlicher Bestandteil des Inbound Marketing, geht es um relevanten Content, welcher neue Kunden auf Ihre Website bringen.

Auch wenn die Teller von den Köchen aufgetragen werden, wird nie die Frage gestellt: Wo darf ich das vegetarische Menu servieren? Die Tischnummern sind klar zugeordnet, genau wie die Sitzpositionen der Gäste. Die Anweisungen erfolgen beim Teller fassen: table 17, position 1 and 2. Position 1 is vegetarian. „Der Service ist dem Kunden wichtig“, sagt mein Freund. Ob der Kunde das nun unterbewusst wahrnimmt oder nicht: Stimmt das Rundherum, zahlt der Kunde gerne CHF 80.– für ein Menu.

Eigentlich muss es nicht mal ein komplettes Menu sein. Der Kaffee, der richtig serviert wird, die Bedienung, die einen nett begrüsst und das richtige Getränk an den richtigen Platz stellt. Es sind Kleinigkeiten, die aus einem einmaligen Besucher einen wiederkehrenden Kunden oder gar zu einem Fan machen können.

Merke: Inboundmarketing funktioniert dann, wenn du nicht primär an deinen Umsatz denkst sondern wie du deinen potentiellen Kunden helfen kannst. Mit kleinen Hilfestellungen und Geschenken (zB. ein interessantes Whitepaper zu einem spannenden Thema, eine Checkliste o.ä.) gewinnst du die Sympathie. Ein Kaufabschluss wird folgen – garantiert!

Der Zusammenhang zum Inbound-Marketing liegt auf der Hand: Der Kunde steht im Mittelpunkt aller Bemühungen. Seine Wünsche und Sorgen werden ernst genommen, umgesetzt oder gelöst. Einem wiederkehrenden Kunden wird ein zusätzlicher Leckerbissen aufgetischt und er erhält genau das, was er sich gewünscht hat. Wenn das alles stimmt, zahlt der Kunde auch gerne für die Dienstleistung oder das Produkt. 


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Roger Meili

Roger Meili

CEO / Inhaber, eidg. dipl. Verkaufs- und Marketingleiter, seit über 30 Jahren im Dialog Marketing und Online Business. Visionär im Bereich Marktbearbeitung, genauer Beobachter und Trendsetter.